At Anchor – Hübsche Ankerplätzchen
As soon as the wind drops we like to search for a nice secluded anchorage. It might be nice in a harbor with all the comforts, Electricity, land excursions and Internet. But at anchor one is somehow closer to nature! We can be active and go snorkeling, diving or head out with our dinghy. Or just relax and enjoy the calm sea, the evening sun and look at the bright stars at night. Our solar cell provides us with the basic power needed for light and charging our electronics. So we don’t get too eager to have the PC on for too long. Instead lots of quality time on the boat. Long cooking sessions and long evenings on deck. At night we gently get rocked to sleep, just like a water bed. As an avid crime story addict Dine is surprised at how fascinating each sunset can be. Every evening the sun sets in a different and diverse way. Sunrise must also be nice, but that we leave to early risers.
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Sobald der Wind es zulässt, suchen wir uns gern ein hübsches Ankerplätzchen. Im Hafen lässt es sich zwar auch gut aushalten mit Landerkundungen, Landstromanschluss und in den meisten Fällen sogar mit W-Lan. Doch vor Anker fühlt man sich irgendwie ganz nah an der Natur! Wir können gut vom Boot aus schnorcheln oder tauchen und mit unserem Dinghy unterwegs sein. Oder einfach nur das ruhige Meer, die Abendsonne uns seine Bewohner genießen und nachts in die Sterne schauen. Unsere Solarzelle produziert genügend Strom für das Wesentliche wie Licht oder zum Laden unserer techischen Geräte. Wir kommen dafür seltener in die Versuchung, den PC zu lange anzuschmeißen. Statt dessen gibt es Bootsgemütlichkeit, ausgiebiges Kochen und lange Abende an Deck. Und des nachts werden wir durch sanftes Schaukeln im Schlaf gewogen, das ist unser Wasserbett! Dine als Tatort-Fan hätte auch nie gedacht, dass der Sonnenuntergang zum allabendlichen “Ersatzkrimi” werden kann. Jeden Abend taucht die Sonne das Meer in ein anderes faszinierendes Licht. Der Sonnenaufgang kann bestimmt auch toll sein, aber den erleben wir ja eher seltener 😀
Weit über uns ziehen die Kraniche gen Süden. Ein klares Anzeichen von Herbst!
Am Abend fallen unter fröhlichem Geschnatter die Gänse in ihren Schlafgebieten ein. An diesem Abend sind wir Nachbarn und hören sie noch bis weit nach Sonnenuntergang schnattern.
Seehund-Paparazzi! Wir hören die Seehunde auf ihren Felsen grunzen und raufen. Das lässt sich mit dem Fernglas toll beobachten. PS: Wir sind dazu auch den Mast hochgeklettert 😉
Doch auch wir werden gestalkt! Regelmäßig stecken neugierige Seehunde ihre Köpfe aus dem Wasser und inspizieren uns als Nachbarn.
Kurze Zeit später im Licht der untergehenden Sonne. Wir beobachten nebenbei, wie raffiniert die Küstenwache die Hummerfischer kontrolliert. Das große Küstenwache-Schiff ist weithin sichtbar. Ihr zu Wasser gelassenes Schlauchboot fährt allerdings um die Insel herum und kommt dem Fischer von der anderen Seite entgegen 😉 Wir haben erfahren, dass ein privater Fischer sechs Hummerkörbe haben darf.
Nun mal noch die kulinarische Seite. In Schweden gibt es nur frische Milch zu kaufen, welche bei uns ohne Kühlschrank leider öfter mal sauer wird. Dann gibts zum Frühstück eben schwarzen Kaffee und Conflakes pur. PS: Dann knuspern sie auch mehr 😉

