From Agamemnon to Andros –

Von Agamemnon nach Andros

04. June 2018 Photo content 0
From Agamemnon to Andros – <p> Von Agamemnon nach Andros

Our last stop on the Peloponnes takes us to the ruins of the once mighty palace of King Agamemnon in Mycenae. It was him who lead the Greeks into the battle of Troy (today in Turkey). Our heads are already overflowing with ancient greek legends. So much history has taken place in the Peloponnes, it seems that the next mythical story is just around the corner. We park our Ferdi on the parking lot outside the gates next to seven large tourist busses. And this is the off season in december. We were surprized to find so many visitors here, however soon realize that it must be because we are getting closer to Athens and that this site is just a day tour away for many tourists. Unfortunately the site didn’t blow us away too much and the service wasn’t very good as there were only few signs and the toilets a total rubbish. We let the numbers run through our head: 8 € per person times at least 7 busses on what could be the worst day of buisness and they couldn’t even afford toilet seats, let alone the lock on the door or toilet paper? Well we are fine with paying for historcal sites, but this was bad even for the greek resession.

At the end of the day we cross the Corinth Channel and head towards Athens. The traffic quickly increases and we think about staying a few days, but finally decide not to head into the greek traffic chaos of the main city. After all we both have been to the city before and don’t want to risk an accident with our bus. Instead we detour around the city and head to the port town of Rafina where we take the ferry to the beautiful island of Andros, our goal and home for the winter.

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Unser letzter „historischer“ Stop auf dem Peloponnes sind die Ruinen des einst mächtigen Palastes von König Agamemnon in Mycenae. Er war es, der die Griechen führte im Krieg gegen Troja, gelegen in der heutigen Türkei. So ganz langsam schwirrt uns schon etwas der Kopf von all den griechischen Heldensagen und Göttergeschichten. Auf dem Peloponnes hat so viel Geschichte stattgefunden, ein Mythos jagt hier den nächsten!

Wir parken unseren Ferdi auf dem Mycenae-Parkplatz neben sieben großen Reisebussen, wohlgemerkt an einem Nebensaison-Dezembertag. Wir befinden Mycenae nicht sehenswerter als andere Orte, realisieren aber bald, dass wir uns der griechischen Hauptstadt nähern, welche nur einen Katzensprung entfernt ist. Wahrscheinlich befinden sich die Busse auf einem Tagesausflug von Athen aus. So viele andere Menschen auf einmal sind wir gar nicht mehr gewöhnt, nachdem wir vielerorts die pure Nebensaison genießen dürfen. Wir überschlagen kurz die Tageseinnahmen bei 8,00 € Eintritt p.P. und wundern uns danach über den wenigen Service sowie die defekten und nicht sonderlich reinen WCs. Von 4 Damentoiletten waren zwei außer Betrieb. Die beiden „in Betrieb“ hatten weder Klopapier, noch Klobrillen, noch Türklinken oder sonstige Schließvorrichtungen. Immerhin das Türbrett hing in der Angel. Und das ganze bei 7 Reisebussen und einer Handvoll Extra-Touris. Wir zahlen echt gerne einen Eintritt in historische Stätten, wenn sie zu deren Erhalt beitragen, aber wir fragen uns schon, ob bei 8,00 € Eintritt p.P. nicht mal neue Türklinken oder Klobrillen im Budget drin sein sollten, griechische Krise hin oder her 🙂

Wir überqueren schließlich den Korinth-Kanal, der den Peloponnes quasi zur Insel macht. Auf dem Festland zieht uns der Verkehr schnell in Richtung Hauptstadt Athen. Bleiben wir ein paar Tage in der Hauptstadt? Ja? Nein? Ja? Nein? Mit unserem unklimatisierten Krankenwagen Ferdi in eine Großstadt mit griechisch dominierten Fahrstil?? Allein bei dem Gedanken geraten wir ins Schwitzen. Da wir schon öfter mal in Athen zu Besuch waren, umfahren wir Athen diesmal auf dem Autobahnring Richtung Rafina. Dort wartet die Fähre auf die schöne Insel Andros. Zwischenziel erreicht, hier werden wir überwintern.

 

 

 

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